Am Wochenende war es endlich wieder so weit, nach 2 Jahren fand die 4er Clubmeisterschaft wieder ihren Platz in dem Wettspielkalender des Kyllburger Waldeifels.
Die Beteiligung war sehr ordentlich- es fanden sich 12 Paare zusammen, die auf Titeljagd gingen. Vergeben wurde das beste Brutto und Netto sowie der beste gemischte Vierer.
Nach dem ersten Tag erspielten sich Peter und Alexander die Führung mit 75 Schlägen, dicht gefolgt von Martin und Hermann, die einen Schlag mehr benötigten.
Der zweite Tag rief den klassischen Vierer auf das Programm. Die jeweiligen Partner mussten sich entscheiden, ob sie von den geraden oder ungeraden Bahnen abschlagen und von da an ging es immer im Wechsel, bis der Ball endlich sein Ziel fand.
Nach zwei Loch konnten Peter und Alexander ihren Vorsprung dank 2er Pars auf 3 Schläge ausbauen. Ein kleines Missgeschick passierte Alexander an Tee 2, der seinen Driver als Stützhilfe (ja er ist auch nicht mehr der Jüngste, deswegen darf er nächstes Jahr bei den Senioren mitspielen) entfremdete und der Schaft daraufhin zerbrach. Fortan musste er sich auf sein Holz 3 verlassen.
Auf Bahn 4 jagten die Führenden mit dem zweiten Schlag ihren Ball hinter das Grün in den tiefen Wald und Peter beweiste sich als Ballesteros und zauberte den Ball wieder aufs Grün.
Nach wie vor war es spannend, die Führung betrug nur wenige Schläge. Auf Bahn 11 hatte Hermann den zweiten Schlag auszuführen, jedoch landete dieser rechts im Gebüsch und Martin entschied sich den Ball mit einem bestraften Drop wieder ins Spiel zu bringen. Ein Doppelbogey stand letztlich auf der Scorekarte.
Um die Sache spannend zu halten beförderte Peter kurz vor dem 12ten Grün elegant seinen Ball in den dahinter liegenden Wald, welcher ja als Aus markiert ist. Alexanders Kommentar war: der Schlag war ja wirklich „aus“gezeichnet.
Auf Bahn 14 schickte Martin seinen Partner Hermann in den geliebten Grün-Bunker auf der rechten Seite, während Peter und Alexander das Par schafften.
An der darauffolgenden Bahn gelang Peter ein Kunststück, er verzog seinen Abschlag rechts in die kleine Waldgruppe, diese konnten mit dem Ball aber nichts anfangen und warfen ihn wieder heraus und er kam dann auf dem Damenabschlag zur Ruhe. Alle freuten sich kurzweilig auf das Kaltgetränk nach der Runde.
Angekommen an Bahn 17 hieß es für Martin und Hermann Vollgas geben, um letzte Chancen auf den Titel zu wahren. Martins Ball am Abschlag hatte aber eine andere Flugkurve im Sinn als sein Besitzer. Der Ball entschied sich für einen Slice und fand ein gemütliches Plätzchen an einem Baum unweit des 14ten Abschlags. Hermanns Idee war nun alle seine Kräfte zu mobilisieren und mit der „alles oder nichts“ Theorie den Ball auf Grün zu befördern. Daraus wurde dann allerdings ……… nichts. Der Ball fand es an der Stelle, wo er lag nach wie vor sehr gemütlich.
So ging es relativ entspannt für Peter und Alexander auf die letzte Bahn. Alexander platzierte seinen Abschlag Mitte Fairway und Peters Aufgabe war eigentlich nur den Ball ganz entspannt mit einem Eisen 9 auf oder in die Nähe des Grüns zu schlagen.
Im Hintergrund dieses Szenarios stand Jäger Josef auf der Terrasse und Peter dachte sich: heute gehe ich nicht ohne Hasen nach Hause. Hierzu war jedoch ein flacher Schlag erforderlich. Gesagt getan, Peter toppte seinen Ball, dieser hatte auch eine hohe Geschwindigkeit und eine durchschnittliche Flughöhe von 10 cm, ideal um einen Hasen zu erlegen. Einen Hasen hatte er jedoch nicht getroffen, dafür aber den schwersten Bunker auf der gesamten Golfanlage. Ein letztes Mal wurde es noch einmal spannend, denn derartige Bunkerschläger gehören nicht zu den Lieblingsschlägen eines Golfers. Die Aus-Grenze hinter dem Grün, aufmerksame Blicke von Josef und Turnierteilnehmern und die hohe Bunkerkante. Doch Alexander hievte den Ball da irgendwie heraus und Peter zeigte diesmal Nervenstärke und chippte den Ball tot an die Fahne, das Bogey war gerettet.
Es galt noch abzuwarten, ob Felix und Thomas oder Dirk mit seinem Partner Uwe etwas entgegenzusetzen hatten, aber dies war nicht der Fall.
In der Netto-Wertung konnten sich mit „9 unter“ Peter Lucero und Marc Bonblet durchsetzen und in der gemischten Vierer Wertung machten Angela und Thomas mit 182 Schlägen über 2 Runden das Rennen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger: innen und ab kommenden Freitag darf man sich dann als Einzelspieler mit der Club-Konkurrenz messen. Wer nur an einzelnen Tagen und nicht über die volle Distanz spielen möchte, der ist selbstverständlich auch eingeladen. Die Anmeldung zu einzelnen Tagen geht jedoch nur persönlich oder telefonisch im Büro bis Donnerstag, 16 Uhr.
Wir freuen uns jetzt über eine zahlreiche Teilnahme und sportliche und spannende Wettkämpfe.
Die Meldegebühr beträgt für alle Teilnehmer 30 Euro inkl. gemeinsamem Essen am Sonntag.




